Rechtsanwalt und Strafverteidiger Nikolai Odebralski

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Falsche Verdächtigung: Verfahren eingestellt (Rostock)

Der junge Mann hatte im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit Kenntnis davon erlangt, dass einer seiner Mitarbeiter vermehrt sexuelle Kontakte zu jüngeren Kolleginnen pflegte. Da dies mit dem Verhaltenskodex des Trägers nicht vereinbar war und sich die Frauen auch nachträglich vielfach bei meinem Mandanten beschwerden, erstattete dieser anonym Strafanzeige wegen des Verhaltens, wie es ihm berichtet worden war.

Der Betroffene - also der Beschuldigte - bestritt jegliches Fehlverhalten und erstattete sodann seinerseits als Revanche Strafanzeige gegen meinen Mandanten wegen falscher Verdächtigung.

Im Rahmen dieser Anzeige erklärte mein Mandant sodann jedoch unter Angabe von Zeugen, dass die Verdächtigung aus seiner subjektiven Sicht nicht auf unrichtigen Erwägungen basierte und er insofern redlich gehandelt habe.

Dieser Erwägung schloss sich auch die Staatsanwaltschaft Rostock an und stellte auf Antrag der Verteidigung hin das Verfahren wegen des Vorwurfs der falschen Verdächtigung ein.

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