Rechtsanwalt und Strafverteidiger Nikolai Odebralski

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Vergewaltigung: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungsverfahren ein (Wuppertal)

Der später Beschuldigte junge Mann hatte eine rein sexuelle Beziehung zu einer ebenfalls jungen Frau gehabt, welche über einen längeren Zeitraum einvernehmlich funktionierte - bis sich der Mann in eine andere Frau verliebt und diese eine feste Beziehung anfangen wollte.

Hiermit war die "abgelegte Geliebte" natürlich nicht einverstanden und schwor Rache.

So verabredet sie sich Ende 2018 mit meinem späteren Mandanten zu einem abschließenden klärenden Gespräch, bei dem es sodann nochmals zu Geschlechtsverkehr kommen sollt - was auch passierte. Der Unterschied zu den vorherigen Kontakten bestand hier nur darin, dass die Frau im Anschluss an dieses Treffen zur Polizei ging und ihn wegen Vergewaltigung anzeigte, irgendwie habe sie das ganze doch nicht gewollt und er habe den Geschlechtsverkehr - jedenfalls über eine gewisse Dauer - gegen ihren Willen vollzogen.

Was dann folgte war ein Albtraum für den jungen Mann, welcher nicht nur seiner mittlerweile neuen Freundin den Vorfall beichten musste (und sie trotzdem zu ihm stand und bis heute steht), sondern auch lange Zeit auf die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Wuppertal warten musste.

Nach mehr als zwei Jahren kam diese dann endlich im April 2020 in den Briefkasten: "mangels Glaubwürdigkeit der Belastungszeugin wird das Verfahren eingestellt".

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