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Missbrauchsvorwurf gegen Reitlehrer: Verfahren eingestellt (Köln)

"kein Tatverdacht bezüglich der Begehung von Straftaten" - so das Fazit der Staatsanwaltschaft Köln zu den gegen meinen Mandanten erhobenen Vorwürfen.

Hintergrund der Anschuldigungen war offenbar eine in dem Reitstall des Beschuldigten bestehende Konkurrenz zwischen den dortigen Reitschülerinnen. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens zeichnet sich sodann schnell das Bild, als sei seitens der jugendlichen Mädchen um die Aufmerksamkeit des Reitlehrers geworden worden.

Nachdem dieser jedoch sämtliche Annäherungsversuche zurückwieß, kamen Vorwürfe über distanzloses Verhalten auf und (später) sogar der Missbrauchsvorwurf. Das Verfahren wurde somit letztlich geführt wegen des Vorwurfes des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen sowie das Missbrauchs von Schutzbefohlenen in einer Mehrzahl von Fällen.

Nachdem über die hiesigen Kanzlei eine umfassende Verteidigererklärung abgegeben worden war, welche sich detailliert mit den jeweiligen Widersprüchlichkeiten in den Aussagen auseinandersetzte sowie mögliche Motive einer Falschbelastung aufzeigte, schloss sich die Staatsanwaltschaft dieser Ansicht vollumfänglich an. Das Ermittlungsverfahren wurde sodann durch das "Sonderdezernat Sexualdelikte bei der Staatsanwaltschaft Köln" mangels Tatverdachts eingestellt, da sich ein solcher aufgrund der sich ergebende Widersprüchlichkeiten sowie der Sachlage nicht aufrechterhalten ließ.

Von dem (ehemals) Beschuldigten fällt infolge der Einstellung, welche auch zu sozialen Spannungen zwischen ihm und anderen Person geführt hatte, natürlich eine große Belastung ab und er bedankt sich für die sehr objektiv und unvoreingenommener Behandlung seiner Angelegenheit durch die Staatsanwaltschaft Köln.

Letztlich zeigt sich aber auch hier immer wieder, wie schnell ein Missbrauchsvorwurf zu Unrecht zur Anzeige gebracht werden und wie einfach es ist, einen unbescholtenen Bürger mit derartigen Vorwürfen auch sozial zu diskreditieren.

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