Rechtsanwalt und Strafverteidiger Nikolai Odebralski

Mitteilungen und Verfahren

Aktuelle Verfahren unserer Kanzlei

Im Strafrecht sollten Sie sich durch einen Fachanwalt für Strafrecht vertreten lassen (logisch), der nachweislich Erfahrung in dem hat was er tut - zudem erfolgreich ist und selbstbewusst für seine Mandanten vor Gericht auftritt.

Unsere Kanzlei ist nun seit mehr als zehn Jahren bundesweit tätig und wir bearbeiten mittlereile weit über 500 Strafverfahren jährlich - von "kleinen" Verfahren wie Jugendverfahren, Diebstahl oder Körperverletzung - bis zu schweren Verbrechenssvorwürfen wie Handeltreiben mit Betäubungsmitteln im Kilobereich, Tötungsdelikte oder organisierter Kriminalität. Wir decken das gesamte Spektrum der Strafverteidigung ab.

Von diesem Verfahren werden übrigens über 50 % außergerichtlich eingestellt oder diskret von Schreibtisch zu Schreibtisch erledigt , sodass die meisten meiner Mandanten gar keinen Gerichtssaal von innen sehen.

Regelmäßige theoretische Fortbildung und praktische Erfahrung vor Gericht sind seit Jahren die Grundpfeiler unserer erfolgreichen Arbeit.

Nachstehend finden Sie nun aktuelle Mitteilungen zu Strafverfahren, an welchen unserer Kanzlei beteiligt war, lassen Sie sich von unserer Erfahrung überzeugen:

 

2021

Betäubungsmittel: Verfahren wegen Besitz von 20kg "Marihuana" eingestellt (Marburg)

Die Staatsanwaltschaft Marburg hat auf Antrag der Verteidigung ein Ermittlungsverfahren gegen einen Mann aus dem Großraum Marburg wegen Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge eingestellt und den hiermit zusammenhängenden Haftbefehl aufgehoben. Nach dem Vorbringen der Verteidigung ließ sich letztlich nicht mehr nachvollziehen, ob es sich um Marihuana mit dem strafbaren Wirkstoff THC - oder um solches mit dem (straflosen) Wirkstoff CBD gehandelt hat.

sexueller Missbrauch von Jugendlichen: Verfahren eingestellt (Dortmund)

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat auf Antrag der Verteidigung ein Strafverfahren gegen einen Mann aus Dortmund eingestellt. Dem Mann war vorgeworfen worden, über das Internet Bilder mit sexuellen Inhalten mit Minderjährigen getauscht zu haben. Nach dem Vorbringen der Verteidigung ließ sich jedoch nicht sicher feststellen dass der Mann auch Kenntnis von dem jugendlichen Alter der Personen hatte. Somit war das Verfahren nach dem Zweifelssatz "Im Zweifel für den Angeklagten" einzustellen.

sexuelle Belästigung: Verfahren gegen Arzt eingestellt (München)

Die Staatsanwaltschaft München hat auf Antrag der Verteidigung ein Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung gegen einen Schönheitschirurgen aus dem Großraum München eingestellt. Dem Arzt war von einer Mitarbeiterin vorgeworfen worden, durch wiederholte Berührungen sexuell übergriffig geworden zu sein.

Freispruch: Bewertung mit "Facebook-Herz" keine strafbare Nachstellung (Essen)

Entgegen der Rechtsauffassung der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Essen einen jungen Mann vom Vorwurf der Nachstellung freigesprochen und zugleich festgestellt: die Kommentierung eines Bildes (von insgesamt 78) mit einem Herz auf der Plattform Facebook ist keine strafbare Nachstellung. Ebenso wenig strafbar ist die Begrüßung mit dem Wort "Hallo" bei einem zufälligen Zusammentreffen.

Sexuelle Belästigung: Zahnarzt freigesprochen (Essen)

Das Amtsgericht Essen hat einen Zahnarzt vom Tatvorwurf der sexuellen Belästigung einer Patientin freigesprochen. Die Frau hatte behauptet, der Arzt habe ihr während einer Behandlung an die Brust gegriffen. "Unglaubwürdig" - so das Urteil des Essener Amtsgerichts nach eingehender Vernehmung der Zeugin durch die Verteidigung. Der Angeklagte sei freizusprechen.

Darknet-Bestellung: kein Tatnachweis möglich, Verfahren eingestellt (Dortmund)

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat auf Antrag der Verteidigung ein Verfahren wegen der Bestellung von Drogen im Internet mangels Tatverdachts eingestellt. Ein Tatnachweis sei angesichts des Vorbringens der Verteidigung nicht zweifelsfrei zu führen.

Geldwäsche: Freispruch für Heranwachsenden (AG Essen)

Die Staatsanwaltschaft Essen hat unserem Mandanten vorgeworfen, ein Konto eröffnet und über dieses betrügerisch erlangtes Geld ins Ausland weitergeleitet zu haben. Die Hauptverhandlung konnte ein Tatnachweis hierfür aber nicht erbringen. Vielmehr sei nach dem Vorbringen der Verteidigung nicht auszuschließen, dass unser Mandant selbst Opfer eines sogenannten Identitätsdiebstahls geworden ist und mit seinen Daten das Konto betrieben wurde. Der Beschuldigte hatte zu den Vorwürfen geschwiegen.

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte: Freispruch (AG Oberhausen)

Nach dreitägiger Beweisaufnahme hat das Amtsgericht Oberhausen den Beschuldigten Fußballfan von dem Vorwurf des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte freigesprochen. Die Aussagen der beteiligten Polizeibeamten seien "seltsam glatt gebügelt und erschienen abgestimmt" - auf dieser Grundlage sei eine Verurteilung nicht möglich, so die Richterin in der Urteilsbegründung

Vergewaltigung: kein Tatverdacht, Verfahren eingestellt (Duisburg)

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat auf Antrag der Verteidigung ein Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung eingestellt. Unser Mandant hatte im Rahmen einer Verteidigererklärung eine umfassende Gegendarstellung abgegeben und so den Tatverdacht ausräumen können.

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